Schlagwort-Archiv: Dogger

Großgeschiebe aus der Niederlausitz – Sedimentite

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Gelb-roter Sandstein, vermutlich kambrischer Sandstein auf der Findlingskippe in Steinitz (Nr. 461, B 60 cm) – Sedimentgesteine und die in ihnen enthaltenen Fossilien sollen in dieser Artikelserie nur untergeordnet besprochen werden. Die kambrischen Spurenfossilien und die Paläofauna der häufig auffindbaren, vorwiegend ordovizischen, silurischen und kretazischen Sedimentgesteine sind ein weites Feld, die Literatur hierzu ist umfangreich. Als Einführung wird SCHULZ 2003 empfohlen. Vielmehr soll ein grober petrographischer Überblick über einige Sedimentärgeschiebe gegeben werden, die geschiebekundlich relevant sind. Viele der angetroffenen Kalksteine hatten übrigens schon Bearbeitungsspuren oder waren komplett zerlegt, vermutlich durch lokale Fossiliensammler.    Weiterlesen

Schwäbische Alb: Kaiserberge und Lias Epsilon

Einen Einblick in die Geologie der Schwäbischen Alb bot der Besuch der Burg Staufeneck, der Burg Hohenstaufen, eine Begehung eines Teil des geologischen Wanderwegs von Schwäbisch-Gmünd auf den Rechberg und ein Besuch im Lias Epsilon bei Ohmden.

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Blick vom Hohenstaufen (684 m) auf die dem Albtrauf nordwestlich vorgelagerten Zeugenberge Rechberg (708 m) und Stuifen (754 m), die als Überreste der Albhochfläche der rückschreitenden Erosion der Juratafel widerstanden. Die Zeugenberge liegen etwa 40-50 m tiefer als die eigentliche Schichtstufe. Im Miozän vor 16-17 Millionen Jahren kam es durch tektonische Bewegung zur Bildung von Bruchschollen und Verwerfungen im Schwäbischen Lineament. Die Schollen der Zeugenberge als Bestandteil der Grabenstruktur des Rechberggrabens sind abgeschoben und abgesunken, und waren bis zum Pleistozän vor Verwitterung geschützt, während die umgebenden Schichten abgetragen wurden.  Weiterlesen