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Großgeschiebe aus der Niederlausitz – Porphyre und Vulkanite

Porphyre und andere vulkanische Gesteine treten in der Kategorie Großgeschiebe eher vereinzelt auf. Es gibt quarzporphyrische Rapakiwi-Gesteine (Quarzporphyre bis Granitporphyre, meist von Åland), die noch verhältnismäßig häufig sind. Weiterhin gelegentlich Braunen Ostseequarzporphyr in größeren Blöcken, aber insgesamt sehr wenige Porphyre aus Dalarna und Småland. Da Geschiebe in Handstückgröße oder kleiner kaum gesammelt werden konnten, wurden somit die „typischen“ und weit verbreiteten Geschiebe wie Bredvad-Porphyr, Grönklitt-Porphyrit, Porphyre vom Typ Påskallavik gar nicht aufgefunden. Der oben abgebildete Fund eines Rhombenporphyrs aus dem Oslograben als Fund auf einer kleinen Steinhalde bei Papproth/ Welzow-Süd stellt eine Ausnahme dar. Es ist überdies das einzige gefundene Geschiebe mit sicherer Herkunft aus dem Oslograben. Rhombenporphyre wurden bis weit nach Sachsen und Schlesien hinein gefunden und kommen auch in saale- und weichselkaltzeitlichen Ablagerungen im übrigen Brandenburg vor. Sie sind nicht häufig, dennoch regelmäßig zu finden und meistens mehr oder weniger stark verwittert.

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