La Gomera V – Vallehermoso, Agulo, Hermigua

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Im Tal von Vallehermoso fällt der phonolithische Dom des Roque Cano sofort ins Auge. Mit einem Alter von 4,50 Ma (Cubas 2002) gehört er stratigraphisch in die dritte und letzte felsische Episode der Inselentwicklung. Bedeutsam ist das Gebiet um Vallehermoso v.a. wegen des Vallehermoso-Conesheet-Komplexes (VCSC), einer älteren (zweiten) felsischen Episode, sowie der möglichen Existenz einer Calderastruktur. Einige Besuche der letzten Reise in diesem Gebiet führten an die Playa de Vallehermoso, wo der Basalkomplex (ältester, gehobener Inselteil) mit Gangschwärmen aufgeschlossen ist. Ein weiterer Schwerpunkt war die Suche von Nahgeschieben an der Playa Vallehermoso. 

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Etwas sanftere Hangneigungen lassen im Vergleich zu anderen Inselbereichen mit jüngeren Vulkaniten auf stärkere Abtragung und Verwitterung der Gesteine des Basalkomplexes schließen. Die Tatsache, daß der Roque Cano als Schlotstiel oder Intrusion sowie jüngste vulkanische Bildung das Tal hoch überragt, läßt auf eine starke Erosion in diesem Gebiet seit dem Pliozän schließen.

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Gangschwarm im Basalkomplex an der Playa de Vallehermoso, Blick auf die alte Fischfabrik (Castillo del Mar). Neben im begehbaren Bereich links der Fabrik vorherrschenden basaltischen Gängen sind auch einige felsische Gänge hinter dem Castillo zu erkennen.

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Älteres Foto des Gangschwarms am Castillo del Mar (z.Z. nicht begehbar, Wiedereröffnung geplant für 04/2015). Ein Wirrwarr von Gängen durchdringt die Gesteine des Basalkomplexes (Plutonite und submarine Laven) derart, daß vom Wirtsgestein nicht mehr viel zu erkennen ist. Im Bild ebenfalls erkennbar ein schmaler felsischer Gang. Bildbreite etwa 10 m.

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Grünsteingang von 40 cm Breite, durchzogen von feinen weißen Adern.

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Tiefschwarzer, leicht glasig glänzender Basaltgang von 1 m Mächtigkeit, gekreuzt von einem Grünsteingang.

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Sich durchdringende Gänge verschiedener Zusammensetzung. Basaltgänge sind von Grünsteingängen, diese wiederum von einem etwas dunklerem Gang (wohl ebenfalls Grünstein) durchsetzt. Breite der Gänge 40-60 cm. Die Vielzahl der Gänge ist verschiedenen stratigraphischen Baueinheiten der Insel zuzuordnen, wobei die Grünsteingänge wohl hauptsächlich zum Basalkomplex und zum Lower Old Edifice gehören. Die Grünsteinbildung ist auf niedriggradige metamorphe Prozesse (Zeolith-, Subgrünschiefer- oder Grünschieferfazies, bei Ozeanbodenbasalten bis untere Amphibolitfazies; Vinx 2011) basaltischer Gesteine zurückzuführen (Metabasalte). Diese Prozesse finden im Grenzbereich zur Metasomatose durch Einwirkung (super)kritischer Fluide (Wasser, Natrium aus Meerwasser) statt. Basaltgänge dringen an Störungen auf, die für Fluide ebenfalls leicht zugänglich sind. Maßgeblich für die oberflächennahen, metamorphen Faziesbereiche sind die Temperaturen, weniger der Druck: Zeolithfazies bis 200°C, über 200°C setzt die Albitisierung ein (Na-Metasomatose von Plagioklas, Na aus Meerwasser) sowie die Bildung von Chlorit und Aktinolith in der Grünschieferfazies (ab 300°C); ab 500°C Entstehung von Amphibolen aus Pyroxen.

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Links anstehender, stark verwitternder gabbroider Plutonit, rechts ein alterierter basaltischer Gang des Gangschwarms. Beide Gesteine sind von zahlreichen Adern durchzogen. Hydrothermale Alteration bzw. eine Metasomatose durch Meerwasser sorgt für einen Einbau von Na z.B. in Plagioklas (Albitisierung) und eine Freisetzung von Ca-Ionen, die sich wohl durch Abkühlung und/oder Druckentlastung (Entweichen von CO2) als Kalkkrusten abscheiden.

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Grünstein/Basaltgang im Gabbro. Offenbar fand hier ein zweimaliger Aufstieg von Basalt statt, einmal als Grünstein, einmal als weniger stark alterierter Basalt vorliegend.

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Senkrechter, 30 cm breiter Grünstein-Gang mit 2 cm schmalem randlichem Saum (Glasbildung) in einem alteriertem Gabbro. Links vom Gang Rotfärbung durch Frittung und ein weißer Gang, möglicherweise mit ausgeschiedenen Produkten der Na-Metasomatose (CaCO3, Zeolithe?).

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Strandgeröll: Basaltgang grenzt an einen alterierten Gabbro, BB 45 cm. Auch der Gabbro zeigt Spuren einer metamorphen oder metasomatischen Überprägung durch die Grünfärbung (wohl Epidot) und einer schlierigen Verteilung von dunklen Mineralen (Hornblende?).

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Lagenstruktur oder Kumulatlagen in einem grobkörnigen, pegmatitischen Hornblendegabbro, BB 35 cm. Cendrero (1970) vermutet im Basalkomplex gehobene Bereiche der tieferen Kruste bzw. Mantelmaterial. Hornblenditisches Kumulat?

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Detail Hornblende, Länge des Kristalls 4 cm: der lebhafte Glanz sowie Spaltwinkel von 120 Grad in Blickrichtung legen die Einschätzung als Amphibol nahe (pers. Mitteilung M. Bräunlich).

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Auch metergroße aphantische, felsische Gerölle waren an der Playa Vallehermoso zu finden. Sie dürften eher aus einem Gebiet wenige Kilometer im Inselinneren stammen. Das Einzugsgebiet der an der Playa des Vallehermoso mündenden Barrancos müßte auf jeden Fall auch Gesteine des Vallehermoso Cone Sheet Complex (VCSC) umfassen, so daß mit felsischen Gesteinen (Trachyte, Phonolithe) ebenfalls gerechnet werden muß.

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Typischer, an der Playa häufig anzutreffender mittelkörniger, hypidiomorph-körniger Gabbro, BB 10 cm. Während große Teile der anstehenden Plutonite stark alteriert und verwittert sind, besteht am Strand die Möglichkeit, einige frischere Exemplare zu sammeln.

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Bruchfläche des obigen Steins. Dieser Gabbro zeigt makroskopisch kaum Spuren einer Alteration, Plagioklas ist transparent ausgebildet, lediglich einige einzelne Körner zeigen eine leichte Grünfärbung. Pyroxen weist einen metallischen Glanz, aber keine ausgeprägte Spaltbarkeit auf. Einige rotbraune Glimmerschüppchen (wohl Phlogopit) sind vorhanden. Das Gestein ist magnetisch (Magnetit). Olivin als Relikt in Form einer schwarzen Serpentinmasse sowie eigenständige Hornblende und Orthopyroxen (keine ausgeprägt idiomorphe Kristalle beobachtet) scheinen nicht vorhanden zu sein.

Problematisch ist nach Vinx (2011) in oberflächennah erstarrten Gabbro-Plutonen bisweilen die Unterscheidung von Pyroxen und Hornblende. Beide sind schwarz und können (beim Pyroxen durch das Fehlen einer Entmischung) einen intensiven lackartigen Glanz aufweisen. Hornblende (dunkler) kann Pyroxen randlich verdrängen, die Bruchfläche der Kristalle ist dann rau. Orhopyroxen kann auch schwarz sein, ist aber eher idiomorph ausgebildet. Eigenständige Hornblende hat eine gute Spaltbarkeit, während sie beim Pyroxen unvollkommen ausgebildet ist oder fehlt. Nicht immer sind die typischen Spaltwinkel (ca. 90 Grad bei Pyroxenen, ca. 60 bzw. 120 Grad bei Amphibolen) deutlich zu erkennen.

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Vergleichsweise heller, magnetischer Gabbro mit weißem Plagioklas und schwarzem Klinopyroxen, Spaltwinkel der schwarzen Minerale, soweit überhaupt erkennbar, liegen bei 90 Grad. Einige hellgrüne Aggregate müßten Epidot sein, auch wenig dunkelgrüne Minerale, vermutlich Alterationsprodukte, sind vorhanden. Links der Bildmitte ein etwa 7 mm langer säuliger Pyroxen von schwarzbrauner Farbe.

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Bruchfläche eines Plutonits mit frischer Bruchfläche: bis 5 mm große rötlichbraune Glimmertafeln, vermutlich Phlogopit, in weißem, teilweise alteriertem Plagioklas (apfelgrüner Epidot). Hellgraue, ins Grünliche (Chlorit?) changierende Pyroxene sind vermutlich ebenfalls alteriert.

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Eines der hübschesten Strandfunde war dieses Objekt, bestehend aus einem etwa 1 cm breitem Gabbrogängchen mit randlichem Reaktionssaum. Links von Adern durchsetztes basaltoides Gestein, rechts weitgehend große Pyroxenkristalle mit metallischem Glanz. Ein etwa 2 cm langes Kristall ist an einer Lichtreflexion erkennbar.

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Die Rückseite zeigt vermutlich von Hornblende durchsetztes basaltisches Gestein mit grünen und weißen Adern und Ausscheidungen infolge hydrothermaler Alteration. Plagioklas müßte albitisiert sein, auf der rechten Seite umgibt Hornblende größere Pyroxenkristalle. Von links nach rechts ergibt sich also folgende petrographische Zusammensetzung: Basaltoid, Gängchen mit Hornblendegabbro, Basaltoid, in ultramafisches Kumulat übergehend (Pyroxenit?).

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Gabbrogängchen im Detail: weißer Plagioklas mit grünen Alterationsprodukten (vermutlich Epidot). Die dunkle Farbe der schwarzen Minerale und des Reaktionssaums im Vergleich zu den metallisch-schwarzen Pyroxenen deutet auf Hornblende hin.

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Grünstein (Metabasalt), von weißen Adern durchzogen. Bei Vergrößerung erkennt man in der Grundmasse ophitisches Gefüge. Hydrothermale Alteration kann eine Veränderung des Gefüges der hellen Minerale im Vergleich zu unalterierten Basalten bewirken. In diesem Falle sieht man runde weiße Einsprenglinge. Manche von ihnen sind leicht grüngefärbt und dürften Albit sein, andere könnten aufgrund annähernd sechseckiger Umrisse vielleicht auch Analcim sein. Auch Calcit ist nicht ausgeschlossen.

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Sonnenbrennereigenschaften einiger Grünsteingerölle geben einen Hinweis auf das Vorhandensein von Foiden.

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Bruchfläche des vorherigen Stücks, sehr ähnliche Gesteine stehen auch in den Gängen an der Playa an. Grüne, feinkörnige Grundmasse, weiße bis gelblichgrüne Einsprenglinge müßten Albit, die schwarzen Einsprenglinge Pyroxen oder Hornblende sein.

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Grünstein, vermutlich Randbereich eines Ganges mit reichlich Adern weißer Minerale, BB 18 cm.

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Vergrünter porphyrischer Basalt mit reichlich Pyroxen-Einsprenglingen.

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Leicht alterierter Basalt mit grünlich-schwarzer Grundmasse und Einsprenglingen von weißem und grünem Plagioklas (Albit?) sowie Augit.

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Basaltoides Gestein mit sehr dichter Grundmasse und gelblichweißen Plagioklasleisten, vermutlich eine schnell abgekühlte oder abgeschreckte Lava.

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Vergrünte, feinblasige Lava mit weißen Plagioklasleisten (Albit), vermutlich submarin entstanden. Das Gestein zeigt bei seitlicher Betrachtung eine deutliche Einregelung der Plagioklasleisten.

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Grünes Geschiebe mit dichter Grundmasse, im trockenen Zustand grünlich-weiß. Ein felsisches Differentiat mit schwarzen basaltischen Xenolithen, die einen Reaktionshof aufweisen sowie weiteren hellen Gesteinsbruchstücken. Die grüne Grundmasse weist einige undeutliche Feldspateinsprenglinge auf, ebenso längliche schwarze Minerale (Alkalipyroxene, Amphibole?). Gesteinsbruchstücke am rechten Rand bestehen aus einem hellen Mineral (Feldspat) mit sphärolithischer Textur durch dunkle Minerale. Insgesamt wohl ein phonolithisches Gestein (grüne, dichte Grundmasse + Feldspateinsprenglinge + wenig schwarze leistenförmige Minerale).

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Sphärolithische Struktur, entstanden möglicherweise durch Entglasung, Kristallisation feiner schwarzer, radialstrahliger Kristalle (z.B. Hornblende) um einen teilweise erkennbaren hellen Kern. Vermutlich ein Trachyt. Das Gefüge dieses Gesteins ähnelt den petrographischen Beschreibungen von Rodriguez (2004).

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Alterierter Felsit, HCl-Probe negativ.

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An der Strecke Vallehermoso-Agulo, kurz hinter dem Tunnel am Ortsausgang, unterhalb des Roque Cano. Felsisches Gestein mit konzentrischer Bruchstruktur (Relikt eines Bohrloches vom Straßenbau; Hinweis von M. Bräunlich) und Spuren von Alteration. Bildbreite etwa 1 m. Versäumt wurde der Besuch des ganz in der Nähe anstehenden Tamargada-Syenits (zwischen km 35 und km 36 an der TF-711).

 

Agulo

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Ein großer Lavastrom des Young Edifice hat ein tiefes Paläotal im Norden der Insel komplett ausgefüllt. Dem etwa 600 m hohem Abbruch dieses Basaltstroms vorgelagert liegt Agulo auf einer Erosionsplattform.

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Herrera, Ancochea, Huertas (2002) haben an diesen Basaltlagen durch geochemische Analysen gezeigt, daß die pikritischen bis trachybasaltischen Basalte hauptsächlich durch fraktionierte Kristallisation entstanden sind. 6 mehr oder weniger komplette Zyklen der magmatischen Differentiation von Basalten/Trachybasalten bis zu Pikriten, manchmal nur bis zu pikritischen Basalten, wurden in dieser stratigraphischen Einheit nachgewiesen.

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Kurz vor Hermigua, von Agulo kommend, sind im Übergangsbereich zwischen Basalkomplex und LOE immer wieder Gänge im Straßenanschnitt zu sehen, hier sich durchkreuzende, recht flach einfallende Basaltgänge in Laven und stark verwitterten, vermutlich auch alterierten Gabbros.

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Grüne, wohl submarine Laven mit 60 cm breitem Basaltgang.

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Sich verzweigender Basaltgang in grünen, teilweise rotbraun gefärbten Laven, rechts unten dunklere Partien eines gabbroiden Gesteins.

 

Hermigua

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An der rauen Nordküste, Playa de Hermigua mit Blick auf den alten Bananenhafen (Mareantes).

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Säulenbildung in einem Sill am alten Bananenhafen von Hermigua im Bereich des LOE, überlagert von Laven und brekziösem Material. Auf dem Weg von der Parkmöglichkeit an der Schranke bis hierher lassen sich in den bröseligen Laven hübsche Zeolithe finden, vor allem Phillipsit, Natrolith/Mesolith, Apophyllit und Analcim. Vorsicht, akute Steinschlaggefahr! Diese Lokalität dürfte der bekannteste und lohnendste Mineralfundpunkt auf La Gomera sein.

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Plagioklas-Basalt, Geschiebe von der Playa Hermigua. BB 12 cm.

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Dieser Fund stimmt mit einer Beschreibung von Phonolithen aus dem VCSC überein: RODRIGUEZ (2004): „Nephelin-Phonolithe sind die häufigsten Gesteinstypen, sie zeigen aphantische und porphyrische Texturen und eine feinkörnige Matrix. Trachytische Einregelung in der Matrix ist manchmal ebenfalls zu erkennen und gelegentlich zeigt die Grundmasse entweder keine klare Orientierung der Mikrokristen oder enthält sphärolithische Texturen aus strahligen Nadeln, möglicherweise durch Entglasungsprozesse. Phänokristalle, wenn anwesend, zeigen idiomorphe bis hypidiomorphe formen und bestehen aus Anorthosit, Oligoklas-Andesin und Kaersutit. Die Matrix besteht hauptsächlich aus Akalifeldspat, Na-reichem Plagioklas, ferner Nephelin, begrenzt durch radialstrahligen Aegirin und Akzessorien von Aegirin, Apatit, Sphen und Erzmineralen. Fe-Oxide, Chlorit, Zeolithe und Calcit erscheinen als sekundäre Phasen. Häufig enthalten die Gesteine Xenolithe mafischer Gesteine mit vom Wirtsgestein klar abgegrenzten Kanten. Blasenhohlräume kommen selten vor, wenn sichtbar, sind sie gewöhnlich gefüllt mit sekundären Mineralen wie Calcit…“

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In einer grünlich-weißen, im trockenen Zustand seidig schimmernden Grundmasse ist keine Vorzugsrichtung der Minerale zu erkennen. Sphärolithische Aggregate bestehen aus einem Ring von schwarzen Mineralien um einen hellen Kern (Nephelin?). In der Grundmasse liegen zahlreiche nadelige grünschwarze Minerale regellos verteilt, vermutlich Ägirin. Größere, transparente Feldspateinsprenglinge (Alkalifeldspat?, Albit?, wohl kein Sanidin) zeigen perthitische Entmischungslamellen. Das Gestein müßte als Phonolith anzusprechen sein.

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Alterierter Plagioklas-Basalt (?), Geschiebe von der Playa Hermigua. Leicht grün gefärbter, transparenter Plagioklas und schwarze Pyroxene bilden die Einsprenglinge in einer schwarzen, feinkörnigen, leicht glänzenden Grundmasse. Letztere enthält neben reichlich Klinopyroxen vermutlich auch Olivin in Form von schwarzer Serpentinmasse. Auf der Bruchfläche sind auch einige wenige grüne Olivinkörner zu entdecken. Das Gestein wirkt ungewöhnlich schwer, ist deutlich magnetisch und enthält mit Calcit (HCl-Test) verfüllte Blasenhohlräume. Darüber hinaus sind auch einige hypidiomorphe grüne Kristalle (Klinopyroxene?) zu entdecken.

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3 cm lange Druse mit feinen Natrolith/Mesolith-Kristallen.

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Phillipsit, ausgebildet als Kristallkugel und Kristallrasen, BB etwa 3 cm.

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Verschiedene Zeolithe, in der Bildmitte ein Aggregat aus Phillipsit, davon radial abgehend einige wenige Natrolith-/Mesolithnadeln. Glasklare Zeolithe sind vermutlich Apophyllit. BB 3 cm. Bestimmung nach zeolite-collection.eu.

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Kristalltuff von Hermigua, zu einem hohen Anteil aus Plagioklas bestehend.

 

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